Presseberichte zur Weilbacher Kerb 2004



vom 25.08.2004

Wolff siegt beim Gickelschlag
Neues Kerbekonzept ist aufgegangen/Kerbehammel wird Theater-Star

WEILBACH Endlich bekommen die fünf Hühner von Markus Wolff Gesellschaft von einem Hahn. Denn der Weilbacher hat das traditionelle "Gickelschlagen" am "Haus am Weilbach" gewonnen und ist somit stolzer Besitzer des Kerbegickels.

"Geschlachtet wird er nicht", versicherte Markus Wolff. Er war bereits der sechste "Kandidat" der Kerbeborsch, der versuchte, mit verbundenen Augen mit einem Dreschflegel den Bembel zu treffen. Um das Prozedere etwas hinauszuzögern, ist es in Weilbach üblich, die ersten Kandidaten zwar durch das Scharren mit dem Bembel auf dem Boden in die richtige Richtung zu locken, doch kurz vor dem Schlag den Bembel wegzuziehen.

Marcus Reif, Vorsitzender der Kerbegesellschaft, zeigte sich am Montagabend mit dem sehr guten Besuch beim "Gickelschlagen" zufrieden. Auch insgesamt sei das neue Konzept, mit einer Verlagerung der Kerb von der Weilbachhalle ans "Haus am Weilbach", also in die Ortsmitte, aufgegangen: "Die Kerb hat den absolut richtigen Weg eingeschlagen."

Reif hofft nun, dass die Rechnung auch finanziell aufgeht. Denn nicht nur die Band vom Samstagabend muss bezahlt werden, sondern allein um die Kerb ausrichten zu können, würden rund 8000 Euro benötigt, die unter anderem für Versicherungen, Mieten und Dekoration draufgingen. "Wir haben bis jetzt aber noch nichts bereut", zeigte sich der Vorsitzende zuversichtlich, dass die Weilbacher Kerb künftig weiter in dem neu gewählten Rahmen stattfinden wird.

Allerdings wollen die Veranstalter über einige Kleinigkeiten noch mal nachdenken - beispielsweise, ob es sinnvoll ist, an drei Nachmittagen Kuchen anzubieten, wie dieses Jahr erstmals geschehen, da die Nachfrage nicht so hoch gewesen sei. Dennoch sind 666 Euro zusammengekommen, die traditionell an die Kinderkrebshilfe gespendet wurden.

Der Kerbehammel Herkules ist am Sonntagmittag für 480 Euro an die katholische Kirchengemeinde Weilbach versteigert worden, die ihn im Rahmen eines Theaterstückes einsetzen will.

Quelle:
Main-Spitze

Erschienen:
25.08.2004

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vom 25.08.2004

Ausrichter der Weilbacher Kerb freuen sich über schwarze Zahlen
Feiern im Ortskern ist das richtige Rezept

Weilbach. Nach einer langen Durststrecke, die sich über mehrere Jahre hinzog, genossen es die Verantwortlichen des Vereins «Kerbeborsch 6091 Weilbach» geradezu, während des Gickelschlags endlich ein positives Fazit über die Kerb in den Notizblock diktieren zu können. «Wir empfanden die Kerb als durchweg gelungen und wir sind so vermessen zu sagen, dass die Weilbacher das Fest angenommen haben», freute sich der Vorsitzende Marcus Reif und meinte weiter: «Das war okay, in Ordnung, nächstes Jahr gern wieder».

Mehrere hundert Besucher erlebten am Montag vor dem Haus am Weilbach den Gickelschlag und sorgten nochmals für einen erfreulichen Umsatz. Und trotz der kühlen Temperaturen waren nach dem Wettbewerb bis spät am Abend alle Sitzplätze vor dem Haus am Weilbach besetzt. Doch was die Zahlen beim Kassensturz erstmals seit vielen Jahren nicht rot, sondern schwarz werden ließ, waren vor allem viele Spenden von Weilbachern an den Verein «Kerbeborsch 6091» und der erstmals ausgerichtete Frühschoppen am Montagmorgen, zu dem bei strahlendem Sonnenschein rund 100 Gäste auf den neuen Kerbeplatz im Zentrum Weilbachs kamen.

Sogar «noch ein bisschen Luft», so Marcus Reif, hatte der Kerbeverein, um die schon obligatorische Spende an den Frankfurter Verein «Hilfe für krebskranke Kinder» noch zu erhöhen. Aus den eingenommenen 500 Euro aus dem Kaffee-und-Kuchen-Verkauf am Sonntag machten die Kerbeborsch mit 166 Euro aus der eigenen Kasse eine Schnapszahl. Das endgültige Gebot für Kerbehammel «Herkules» war auch ein stattlicher Betrag: Die katholische Pfarrgemeinde erhielt beim Stand von 480 Euro während der «amerikanischen Versteigerung» den Zuschlag.

Was die zehn Kerbeborsch um Kerbevadder Dominic Dienst allerdings etwas verwunderte: Die Konkurrenz aus den anderen Flörsheimer Stadtteilen interessierte sich gar nicht für die Kerbepuppe. «Das wäre eine Gaudi gewesen, wenn jemand an unserem kerzengeraden Baum hochgeklettert wäre», lachte Reif, «der hätte sogar noch was von uns gekriegt». Doch vielleicht sind die Kerbeborsch aus Flörsheim und Wicker noch alle in Urlaub.

Mächtig ins Zeug legte sich dafür Markus Wolff. Der Soma-Spieler von Germania Weilbach zerschlug mit dem Dreschflegel den «Gickel», einen Tonkrug, unter dem Jubel der Zuseher im zweiten Versuch. Allerdings hatten seine Vorgänger zuvor auch gar keine Chance, treffsicher zu sein. Thorsten Press, Achim Dienst, Rosi Reinelt, Traudl Bayer und Monika Schäfer wurden mit verbundenen Augen auf die falsche Fährte gelockt. Sie konnten den Krug nicht treffen, weil er vorher vom Boden weggenommen und auf einem anderen Platz gestellt wurde. Warum dies bei Wolff nicht geschah, wissen nur die Kerbeborsch.

An Markus Wolff liegt es jetzt, die vorerst letzte von vielen Verbesserung an der diesjährigen Kerb anzustreben. Er «darf» die Kerbeborsch zum Essen einladen. Beim letztjährigen «Gickelschläger» Jörg Geyersbach ist das aus terminlichen Gründen bis heute gescheitert. (rem)

Quelle:
Höchster Kreisblatt

Erschienen:
25.08.2004

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vom 25.08.2004

Neues Konzept der Kerb hat sich bewährt
Gickelschlag: Traditioneller Abschluss des Kerbetreibens am Haus am Weilbach


WEILBACH. „Den Hahn brauchen wir. Dann freuen sich unsere fünf Hühner“, meinte die kleine Nadja, deren Onkel als sechster Kandidat beim traditionellen Gickelschlag der Weilbacher Kerb am Montagabend am Haus am Weilbach ins Rennen ging. Kaum hatte Nadja die Worte ausgesprochen, zerbrach der Bembel auch schon in tausend Stücke. Markus Wolff hatte getroffen und durfte den großen Hahn sein Eigen nennen. Selbstverständlich muss er die Kerbeborsch als Gegenleistung auch zu einem Gickelessen einladen. Neffe Niklas wird nach einem Namen für den neuen Mitbewohner im Hühnerstall suchen.

Zuvor waren zwei weitere Herren und drei Frauen zum Gickelschlagen aufgefordert worden. Den Anfang machte Thorsten Press, vor dem Vater des Kerbevatters Achim Dienst. Die Leiterin des katholischen Kindergartens, Rosi Reinelt, ist fast schon eine Stammgickelschlägerin, währenddessen Traudel Beier zum ersten Mal in die Mitte des Platzes gerufen wurde. Als fünfte Kandidatin versuchte sich Monika Schäfer und verfehlte beim Schlagen nur knapp den Apfelweinbembel.

Für die Kerbeborsch war der Gickelschlag mit traditionellem Fleischwurstessen die letzte große Herausforderung bei der diesjährigen Kerb. Auf alle Veranstaltungen rund um das Haus am Weilbach blicken die Kerbeborsch mit Stolz zurück. Beim Kerbekaffee konnten beispielsweise 666 Euro für die Kinderkrebshilfe erwirtschaftet werden und auch der Frühschoppen am Montagmorgen, wo Rippchen mit Kraut auf die Gäste warteten, war gut besucht.

Quelle:
Rüsselsheimer Echo

Erschienen:
25.08.2004

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