...........Presseberichte über die Kerbeborsch und Weilbach


Aktuelle Presseberichte hier kurz notiert:

       Seite 1 Berichte zur Weilbacher Kerb 2001
       
Vorberichte zur Weilbacher Kerb 2001
       Bilder zur Weilbacher Kerb


vom 22. August 2001

Wickerer schleichen um den Baum
Kerbebobb zu gut bewacht – Fällaktion nach Sturm

WEILBACH (reb). „Und die Moral von der Geschicht – Weilbach lacht und Wicker nicht“, lautete das Fazitder nächtlichen Aktion, die die Wickerer Kerbeborsch Sonntagnacht starteten, um die Weilbacher Kerbepuppe zu stehlen.
Nach Einbruch der Dunkelheit pirschten sich die Wickerer Burschen am Bachlauf des Weilbachs zum Kerbebaum heran, um möglichst unbemerkt die Puppe zu stehlen. Doch sämtliche Anschleichmanöver waren vergeblich, denn die Weilbacher Kerbeborsch und Kerbemädels, die sich zu dem Zeitpunkt eigentlich auf Kneipentour befanden, hatten längst Wind von der Aktion bekommen und waren als Schaulustige zum Haus am Weilbach geeilt.

„Es war zu komisch, als die Wickerer mit der Leiter versuchten, die Puppe herunterzuholen und es nicht schafften“, erklärte Thorsten Press. So gaben die Wickerer Kerbeborsch nach langem Bemühen ihr Unterfangen auf und zogen unverrichteter Dinge ab.

Vielleicht hätten die Wickerer Kerbeburschen mit ihrer Aktion bis zum Kerbemontag warten sollen, denn bis dahin hatte sich der 18 Meter Hohe Kerbebaum stark verkleinert und maß nur noch fünf Meter. Sturmböen in der Nacht hatten den ohnehin schon transportgeschädigten Baum in Schieflage gebracht, so dass Anwohner ein Umkippen befürchteten. Nach Verständigung des Ordnungsamtes wurde der Kerbebaum am Montagnachmittag mit einem Kran schließlich wieder umgelegt.

Die Weilbacher Kerbeburschen sägten dem Riesen, der schon beim Aufstellen am Samstag keine Baumspitze mehr hatte, die obersten fünf Meter ab und stellten dem Baumstumpf anstelle des großen Kerbebaums wieder auf. Den Stuhl der Kerbepuppe befestigten die Burschen in drei Meter Höhe, so dass es für die Wickerer nun ein Leichtes gewesen wäre, die Puppe zu stehlen.

„Wir wollten es den Wickerern jedoch nicht allzu einfach machen und haben die Puppe selbst abgenommen und auf dem Stuhl das Schild mit der Aufschrift: ,Und die Moral von der Geschicht – Weilbach lacht und Wicker nicht‘ angebracht“, so die Erklärung von Marcus Reif zu dem ungewöhnlichen Schild am Baum.

„Wir hatten in diesem Jahr mit unserem Kerbebaum einfach kein Glück“, so die Kerbeborsch, die über die Baumaktionen immerhin schmunzeln konnten.



vom 22. August 2001

„Melli“ unter Wehklagen verbrannt
Weilbacher Kerb beerdigt/Marion Wolff siegt beim Gickelschlagen/Baum musste gekürzt werden

Vom 22.08.2001
ade. WEILBACH – Marion Wolff heißt die Siegerin des Gickelschlagens am Montagabend am „Haus am Weilbach“. Beim dritten Versuch traf die 29-Jährige den Tonkrug mit verbundenen Augen und hatte somit den Gutschein für ein Fleischwurstessen bei den Kerbeborsch und den Kerbehahn, der in einem Käfig auf seinen neuen Besitzer wartete, gewonnen.
Doch die Tradition schreibt es auch vor, dass die Siegerin des Gickelschlagens die Kerbeborsch einladen muss, was die Weilbacherin bereitwillig tat. Der Hahn soll zu Hause in einem alten Hühnerstall untergebracht werden, doch wenn er um halb fünf aufstehe, müsse er wohl geschlachtet werden, sagte Marion Wolff. Sie hatte erstmals am traditionellen Gickelschlagen teilgenommen, ebenso wie der neue Erste Stadtrat Leo Fercher, der bei allen drei Versuchen – genauso wie seine drei Vorgänger – daneben zielte.

Was den zahlreichen Veranstaltungsbesuchern sofort auffiel, war der Kerbebaum, der statt seiner ursprünglich rund 25 Meter am Samstag nur noch fünf Meter Höhe maß. Grund für die Verkürzung war eine Anordnung des Ordnungsamtes vom Montag, da der Baum vorher äußerst schief gestanden und somit die umliegenden Häuser gefährdet hatte. Auch der Stuhl der Kerbepuppe „Melli“ war verwaist. Doch hatte niemand die Puppe geklaut, um sie dann gegen einige Liter Äppler wieder zu verkaufen.

Die Wickerer Kerbeborsch hätten zwar in der Nacht zum Montag versucht, den noch kompletten Baum mit einer Leiter zu erklimmen, die sie zuvor im Bach versteckt hatten, doch sei ihnen dies nicht gelungen, konnten die Weilbacher stolz berichten. Bis zur Beerdigung der Kerb gestern Abend blieb „Melli“ denn auch in der Obhut der Weilbacher und wurde unter großen Wehklagen auf dem Feld verbrannt.


vom 21. August 2001

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